{"id":934,"date":"2016-12-31T13:44:14","date_gmt":"2016-12-31T12:44:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vagabund.at\/?p=934"},"modified":"2017-01-07T19:21:17","modified_gmt":"2017-01-07T18:21:17","slug":"das-jahr-2016-im-kurzen-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vagabund.at\/?p=934","title":{"rendered":"Das Jahr 2016 im R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"<p>Was war das f\u00fcr ein Jahr? Es ist dieses Jahr wirklich viel passiert. Ich war das erste Mal in Berlin, habe dort meinen ersten verlassenen Vergn\u00fcgungspark gesehen, war am Teufelsberg im ehemaligen NSA Geb\u00e4ude und staunte \u00fcber gro\u00dfartige Streetart.<!--more--><\/p>\n<p>Als DJ Vagabund tourte ich mit Narrengold durch \u00d6sterreich, Deutschland und die Niederlande. Wir besuchten Berlin, Hamburg und Wormerveer (Niederlande). Es war eine geniale Erfahrung und eine Herausforderung sich als DJ dem deutschen Pubilkum zu stellen. Die erste Tour war f\u00fcr mich eine sehr sch\u00f6ne Zeit und es war mir ein Vergn\u00fcgen mit den lieben Menschen der Band gemeinsam die Zeit zu verbringen.<\/p>\n<p>Ich habe mir dieses Jahr einen lang gehegten Traum erf\u00fcllt. Seitdem ich als Zwanzigj\u00e4hriger Bursche die Leidenschaft zum Fahrrad fahren entdeckt habe tr\u00e4umte ich einmal Passau &#8211; Wien mit dem Drahtesel zur\u00fcck zu legen. Dieses Jahr war es dann wirklich soweit und ich erweiterte die Route noch etwas und startete somit in Donauw\u00f6rth und es ging durch Regensburg, Passau, Linz, Krems, Wien und Bratislava. Es war eine sehr bereichernde Erfahrung alleine auf sich gestellt \u00fcber 800 Kilometer zu bestreiten. Ich besuchte sehr liebe Menschen im Allg\u00e4u, in Regensburg und in Freistadt. (Danke an C. f\u00fcr die mehr als notwendige Badewanne, J. f\u00fcr die rettende Massage und meiner Familie f\u00fcr das Abholen in Krems und die aufmunternde Worte).<br \/>\nEs gab H\u00f6hen und Tiefen, jedoch habe ich sehr viel \u00fcber das Fahrrad fahren und mich selbst gelernt. Zum Beispiel nimm nur das mit, was du wirklich auf der Tour brauchst. Und das Regen auf Dauer wirklich zerm\u00fcrbend sein kann.<\/p>\n<p>Grund genug kurze Zeit sp\u00e4ter nach dem Donaustreunen es nochmals wissen zu wollen. Gemeinsam mit meinem Schwager D. radelten wir nochmals von Passau bis nach Wien, auch hier wurde ein pers\u00f6nlicher Rekord gebrochen. Von Linz bis Ziersdorf geradelt, wenngleich es von Krems bis Ziersdorf h\u00fcgeliger war, als ich in Erinnerung hatte, jedoch bestritt ich an diesem Tag \u00fcber 180 Kilometer. Leider endete die Radtour f\u00fcr D. in Ziersdorf, da er massive Knieprobleme hatte. Grund genug es im Jahr 2017 erneut zu versuchen.<\/p>\n<p>Im Sommer assistierte ich meinen besten Freund D. bei seinem Liquid Light Projekt auf einem Festival in Ungarn, machte interessante Erfahrungen und hatte eine gro\u00dfartige Zeit auf dem Festival und empfand es als sehr spannend das Festival nach Jahren von einer komplett anderen Seite zu erleben.<\/p>\n<p>Der Veitstanz wurde 10 Jahre als. Ich dachte nicht vor zehn Jahren, dass dieses kleine Festchen sich so lange halten w\u00fcrde und dass es so viele Menschen gibt, denen der Veitstanz wichtig geworden ist. Er wird sogar von einigen Menschen als Fixpunkt bezeichnet und auf der Zehn-Jahres-Feier in der Szene Wien ernteten wir viel Lob, Anerkennung und Umarmungen. Es war ein w\u00fcrdiges Zwei-Tages-Festival.<\/p>\n<p>Es gab nat\u00fcrlich auch bei all den positiven Erinnerungen auch negative Ereignisse. Mein Handy wurde mir verloren gegangen, jedoch \u00e4rgerte ich mich weitaus mehr dar\u00fcber, dass ich Monate von Fotos und meinen Kalender nicht gesichert hatte. Des weiteren ist mein getreues Omarad in den Fahrradhimmel \u00fcber gegangen, da es einen Riss im Rahmen hatte. Aber auch diesen negativen Erfahrungen kann ich etwas positives abgewinnen.<br \/>\nZum Beispiel wurde mir mein Handy komplett von der Person ersetzt, die es verloren hatte &#8211; ohne je ein b\u00f6ses Wort dar\u00fcber verloren zu haben. Den Arbeitskalender konnte ich durch die Mithilfe meiner Arbeitskollegen und meines Vorgesetzten bis auf acht Tage wiederherstellen.<br \/>\nDurch den Tod meines Fahrrads kurz vor meinen Geburtstag startete ich eine Sammelaktion f\u00fcr ein neues Fahrrad. Es beteiligten sich unz\u00e4hlige Menschen, welche gespendet haben, was ihnen m\u00f6glich war. Auch hier gab es viele aufbauende Worte, kreative Einf\u00e4lle und aufmunternde Zeilen in einen kleinen B\u00fcchlein, wo sich viele der edlen Spender verewigten. Es kam eine Summe an Geldern zusammenm, an die ich nicht geglaubt h\u00e4tte, doch dazu mehr zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt. Ich habe nicht vergessen und bin dabei einen neuen Weggef\u00e4hrten auszuw\u00e4hlen, jedoch muss diese Entscheidung sorgsam getroffen werden.<\/p>\n<p><strong>Das Jahr in Zahlen<\/strong><\/p>\n<p>Gesamtl\u00e4nge der zur\u00fcck gelegten Strecke:<br \/>\n7181 km (3793 km 2015)<\/p>\n<p>Zu Fu\u00df:<br \/>\n680 km (1035 km 2015)<\/p>\n<p>Fahrrad:<br \/>\n5832 km (1276 km 2015)<\/p>\n<p>Rennrad:<br \/>\n667,72 km (1482 km 2015)<\/p>\n<p>Auch privat gab es viele Erlebnisse, ich habe lang aufgeschobene Arbeiten endlich mit Unterst\u00fctzung begonnen, habe mit schlechten Angewohnheiten gebrochen. Alles in allem muss ich sagen, dass 2016 ein sehr turbulentes Jahr war. Aber es war defintiv eine Zeit, wo ich besonders viel erlebt und unternommen habe. Sei es mit der Stadtstreunerin oder mit lieben Freunden und Mitmenschen. Ich bin voller Zuversicht f\u00fcr das Jahr 2017. Es sind bereits einige Touren geplant und ich spare derzeit an Urlaub und Zeitausgleich um diese in die Tat umzusetzen.<\/p>\n<p>Herzlichen Dank f\u00fcr eure Zeit und Treue. Ich w\u00fcnsche euch ein gro\u00dfartiges, abwechslungsreiches Jahr 2017. Wir lesen uns im neuen Jahr! Auf ein noch geileres Jahr 2017!<\/p>\n<p>Euer<br \/>\nVagabund<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was war das f\u00fcr ein Jahr? Es ist dieses Jahr wirklich viel passiert. Ich war das erste Mal in Berlin, habe dort meinen ersten verlassenen Vergn\u00fcgungspark gesehen, war am Teufelsberg im ehemaligen NSA Geb\u00e4ude und staunte \u00fcber gro\u00dfartige Streetart.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":878,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vagabund.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/934"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vagabund.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vagabund.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vagabund.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vagabund.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=934"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.vagabund.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/934\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":940,"href":"https:\/\/www.vagabund.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/934\/revisions\/940"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vagabund.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/878"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vagabund.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vagabund.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vagabund.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}