Regensburg

C. und ich haben es uns nicht nehmen lassen, dass wir noch stundenlang miteinander gesprochen haben und die Badewanne war eine Wohltat für meinen geschundene Körper. C. war sogar noch so freundlich und hat mir zwei Hawaii-Toasts gemacht. Der Hunger ist mir offen gestanden fast nicht aufgefallen.

Am nächsten Morgen haben wir noch gemeinsam gefrühstückt und dann verabschiedete C. sich, da es noch einige Dinge zu erledigen galt. Also war für mich Streunen in Regensburg angesagt. Ich war schon sehr gespannt und da sich die Lust mich aufs Fahrrad zu schwingen eher gering war, ging ich zu Fuß.

Regensburg erscheint mir offen gestanden eher kleiner als ich erhofft hätte, aber es ist eine sehr schöne, geschichtsträchtige Stadt. Man kann von der Römerzeit bis zum Mittelalter reisen. Die Stadt ist auch offen gestanden sehr sauber und scheinbar gibt es wenige Sprayer, auf jeden Fall habe ich wenig Tags gefunden.

Am zweiten Tag streunten C. und ich gemeinsam durch die Innenstadt, es war das erste Mal seit Tagen, dass ich länger in einem Auto gesessen bin und ich war erstaunt, wie schnell man sich mit so einem Gefährt bewegen kann. Wir stellten das Auto in einer Parkgarage ab und es ging dann zu Fuß weiter. Die Führung durch die Altstadt war unterhaltsam und witzig, ich war erstaunt, was C. alles über die Stadt wusste. Unter anderem habe ich das erste Kaffeehaus in Deutschland gesehen, ein Funfact für WienerInnen. Wir gingen dann gemeinsam noch auf einen Kaffee und am Abend kehrten wir im Mittelalterlokal „Zur geflickten Trommel“ ein, welches an Terry Pratchett angelehnt ist, wo später ein Musiker und Freund von C. zu uns stieß, der bei Feuerschwanz und Saltatio Mortis spielte und nun bei FuchsTeufelsWild.

Nach einem sehr interessanten Gespräch fuhren wir wieder heim, wo ich am Balkon dampfender Weise saß und die Blitze und den Donner beobachtete, die über die Stadt herein brachen. Gott sei Dank musste ich nicht bei so einem Wetter weiter fahren. Weiters bin ich der Twitter-Bekanntschaft InViennaVeritas dankbar, der mir Wetter- und App-Tipps gegeben hat. Nun habe ich einen Regenwarn- und ein Wasserstand-App am Handy.

Am nächsten Morgen packte ich meine Sachen und wir verabschiedeten uns.

Ich schwang mich mit neuer Energie aufs Fahrrad und machte mich nun Richtung Deggendorf auf.

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