BimStreunen: Linie 31

Die Linie 31 verlief ähnlich spektakulär wie die Linie 30. S. und ich starteten direkt nach der erfolgreichen Absolvierung des 30ers von Stammersdorf mit der Linie 31, welche fünf Kilometer ident mit der Linie 30 verlief. Einzige Abwechslung war, dass wir auf der anderen Straßenseite entlanggingen und wir kompensierten die Aussicht bzw. die Gestaltung der Stadt entlang der Brünner Straße mit Scherzen, die ich öffentlich aus Respekt der dort lebenden Menschen wohl besser für mich behalten werde.

Nach einer knappen Stunde passierten wir den Bahnhof Floridsdorf und ab hier kam endlich etwas Abwechslung in die Unternehmung. Wir passierten über die Floridsdorfer Brücke die Donau und genossen die Lichter der Stadt welche bezaubernd in der Donau gespiegelt wurden. Meine Handykamera beschloss Gott sei Dank wieder zu funktionieren, jedoch wurden die Fotos nicht mal annähernd der Eindrücke gerecht, welche wir unterwegs machten.

Weiter führte und die Tramway durch den 20. Wiener Gemeindebezirk und wir passierten den Friedrich-Engels-Platz, welchen ich bereits mit V. bei der Linie 2 besichtigt habe. Weiter ging es an der Fachhochschule Wien vorbei Richtung TGM. Kurz nach dem technologischen Gewerbemuseum bogen wir in die Klosterneuburger Straße ein und hier bot sich uns etwas mehr Treiben auf den Straßen als zuvor auf der Brünner Straße.

Direkt nach dem Gaußplatz verlief die Linie entlang dem Augarten, wo wir die dunklen majestätischen Umrisse des Wiener Flakturms Codename „Peter“. Den Leitturm im Augarten konnten wir leider nicht sehen.

Die Linie 30 bog nun in die untere Augartenstraße ein, wo wir überraschend festgestellt haben, dass es trotz der zentralen Lage in Wien verhältnismäßig ruhig war. Auch die Wohngegend wurde weitaus einladender.

Kurze Zeit darauf kamen wir zu unserem Ziel, die Endstation Schottenring. Hier beschloss zu meinem Leidwesen meine Handykamera abermals zu streiken und wurde somit ein Fall für eine Reparatur.

Nachträglich kann ich nur sagen, dass die Linie 30 und 31 bis dato die größte Geduldsprobe meiner Unternehmung war und ich sehr glücklich über die Begleitung war, da zu zweit die Zeit beim Streunen defintiv schneller vergeht und selbst die unterhaltsamste mitreißendste Musik auf Dauer langweilig werden kann, wenn man nicht genug Dinge zum Entdecken wahrnehmen kann.

Streckenlänge: 11,61 km
Dauer: 2:01:26

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